Beiträge zum Stichwort 'Frisur'

Kostenloses Friseurgame: Friseur-Salon 2 auf spielaffe.de

  • Veröffentlicht am Februar 10, 2010, Uhrzeit: 8:48 pm

Friseur-Salon 2 ist ein kostenloses Frisörspiel auf spielaffe.de. Empfangen wird man in diesem Spiel von ganz außergewöhnlichen Gestalten im Frsörsalong. Sie sehen aus, wie Außerirdische. Sieht sehr lustig aus, allerdings versteht man den Zusammenhang nicht ganz, da das Spiel in asiatischer Sprache ist. Im Friseursalon befindet sich auf jeden Fall ein Mädchen mit gaanz grünen Haaren, rosaroter Brille und grünen Klamotten – sieht wirklich ganz durchgedreht aus! Es gibt vier Knöpfe, die man drücken kann. Einen blauen Knopf – dahinter versteckt sich die Anleitung. Die versteht man nicht, man sieht aber ein paar Frisörwerkzeuge abgebildet. Also kann man daraus schließen, was zu tun ist. Wählt man einen der drei rosanen Knöpfe, bekommt man am Anfang gleich eine Wunschfrisur gezeigt. Das ist die Frisur, die man dem Mädchen mit den schrillen grünen Haaren verpassen soll. Nach dem ersten Knopf soll man dem Mädchen eine rosa Frisur mit Wellen machen, die Haarfarbe muss also gar nicht geändert werden. Die zweite Frisur ist blond mit zwei hochgesteckten Zöpfchen. Frisur 3 ist eine lilane franzige Kurzhaarfrisur. Wir versuchen nun die blonde Frisur mit den Zöpfen nachzumachen, denn das ist eine Frisur, wie sie im echten Leben im echten Friseursalon vorkommt. Zuerst schneiden wir also die Haare kurz. Diese müssen kürzer, als wir zuerst gedacht haben. Ist die Frisur kurz genug, so fängt der Knopf rechts unten an zu blinken. Drückt man auf den Knopf, dann geht eine Schranktür auf und man kann aus vier Farben wählen: Rosa, Blond, braun und lila. Wir wählen natürlich blond und färben das Haar komplett ein. Danach drücken wir wieder den nun blinkenden Knopf. Jetzt gibt es ein Glätteisen und einen Lockenstab. Das Glätteisen wäre natürlich falsch, daher nehmen wir den Lockenstab und zwirbeln die Locken zusammen. Hierdurch entsehen auch gleich diese Zöpfchen mit Schleife. Nach dem Knopfdruck auf den blinkenden Button gehen jetzt Fenster auf, in denen ganz viel Schminke steht. Da wir nicht mehr genau wissen, wie das Mädchen geschminkt werden sollte, drücken wir jetzt den gelben Stern in der Mitte. Der zeigt einem die Frisur und die zugehörige Schminke noch mal als Vorlage. Das ist jetzt gar nicht einfach zu melden. Man hat nun noch ein einziges Mal die Möglichkeit den Stern zu drücken, dann ist vorbei. Wir haben zu schlecht aufgepasst und bekommen die Schminke einfach nicht richtig hin. Daher drücken wir unten rechts den Button, der den Friseurgang beendet. Leider ist das Mädchen enttäuscht und zieht die Mundwinkel nach unten. Gar nicht so einfach das Spiel.

Aber probiert selbst aus und schreibt uns, wie Ihr das Spiel findet! Findet Ihr das Spiel einfach? Ab welchem Alter ist Eurer Meinung das Spiel geeignet?

Friseurspiel „Friseur-Salon 2“ jetzt auf spielaffe.de spielen

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Stil- und Frisurenkunde: Die alten Römer

  • Veröffentlicht am Februar 7, 2010, Uhrzeit: 6:01 pm

Da Griechenland etwa v. Chr. – 500 n. Chr. von den Römern erobert wurde, setzte sich die Kultur und Künste, und damit auch die Körper- und Frisurenkultur zumindest teilweise bei den alten Römern fort. Die Zeit der alten Römer teilt sich in die Phasen der Republik und der Kaiserzeit auf.

Zur Körperpflege der alten Römer:

Reiche Römer verbrachten viel Zeit mit der Körperpflege und versuchte seinen Körper mit Schwitzbädern, Salbungen, Bädern in Ziegen- oder Eselmilch und Massagen gesund und schön zu erhalten. Auch das Epilieren, also das Zupfen überflüssiger Körperbehaarung wurde bereits damals, wenn auch durch zuständige Sklaven, durchgeführt. Für die Gesichtspflege verwendeten die wohlhabenden Römer und Römerinnen Rezepturen, in denen beispielsweise auch Früchte und Wein verarbeitet wurden. Kunstvoll hergestellte Salbgefäße und Parfümbehälter bestanden aus Elfenbein, Bergkristallen und Halbedelsteinen. Verschlossen wurden diese z.B. luftdicht mit Bienenwachs. Im Gegensatz zur Republik wurden Puder, Schminke und Lippenstift in der Kaiserzeit ziemlich  reichlich verwendet. Sogar die römischen Männer ließen sich zu festlichen Anlässen, insbesondere dann, wenn sie als siegreiche Imperatoren in Rom einzogen, schminken.

Die Frisur der Frauen im alten Rom im Überblick:

Die Dame des alten Roms trug in der Zeit der Republik (ca. 500 bis 30 v. Chr.) ihr langes Haar in Form einer Knotenfrisur mit Wollnetz. Später wurden die Netze aus echtem Menschenhaar gefertigt. Gekennzeichnet war die Zeit aber von ständigem Wechsel in der Mode und den zugehörigen Frisuren. Wenn nicht schon in der Zeit der Republik, dann spätestens in der Kaiserzeit traten zwei Frisurvarianten, der Tituskopf (kurzhaarige Lockenfrisur) und eine der Zeit formvollendete Flechtfrisur (heute kaum mehr nachzuformen) mit einem Haarersatzteil immer wieder auf. Kombiniert wurden diese Frisuren mit Schlangenlocken oder aufgesteckten Nackenhaaren. Auch blonde oder hennarote Perücken, die zum Teil täglich gewechselt wurden, kamen zum Einsatz.

Zur Haarfarbe kann man sagen, dass Blond eine der Modefarben der damaligen Zeit war. Aufgehellt wurden die Haare mit beizender Seifenpomade aus Germanien oder durch das Haarewaschen mit alkalischer Birkenasche und Meereswasser. Auch Eigelb, Kamillenblüten und Safran wurden mit verwendet. Das Haar wurde anschließend versucht in der Sonne zu bleichen. Um eine rotblonde Wirkung der Haarfarbe herbeizuführen bzw. zu verstärken wurde das Haar tatsächlich mit Goldstaub überpudert. War das Haar zu dunkel zum Blondfärben, wurde in der damaligen Zeit einfach den germanischen Sklaven das helle Haupthaar abgeschnitten und zu Perücken verarbeitet oder den römischen Herrinnen ins römische Haar eingeflochten. Ausdruck des Reichtums und des gesellschaftlichen Standes war eine reichliche Auswahl an blonden oder hennafarbenen Echthaarperücken. Zur Färbung der Haare wurden Nussschalen für dunkles Haar, Quittensaft für blondes Haar und Henna für rötliches Haar eingesetzt. Zur Haarformung soll Schilfrohr und ein aus Bronze oder Eisen gefertigtes Rohr (Calamistrum) gedient haben. Dieses kannten bereits die alten Griechen. Lockenhaare wurden hergestellt, indem angefeuchtetes Haar über das Calamistrum gewickelt wurde. Danach wurde der Kupfer- oder Bronzestab erhitzt und in das Rohr hinein geschoben. Es entstand eine „Calamistrumwelle“.

Der Haarschmuck bestand zu der damaligen Zeit aus Knochen, Elfenbein und edlen Hölzern, Gold, Silber und Bronze, Lorbeer, Efeu oder Weinranken.

Die Frisur des Mannes im alten Rom im Überblick:

Die Römer aus der Zeit der Republik trugen einen Vollbart und volle Haarpracht. In der Kaiserzeit hingegen war genau das Gegenteil angesagt. Der etwas höhere römische Bürger ließ sich mit eisernen Rasiermessern den Kopf in einer Rasierstube zur Glatze rasieren. Das niedere Volk hingegen behielt weiterhin den Bart. So war der Klassenunterschied offensichtlich. Das Haar war aber kurz geschnitten und ohne Scheitel gehalten. In der späteren Zeit des Kaiserreiches allerdings wurde das Haar von vielen Männern wieder gekraust und gelockt getragen. Kinn- und Schnurbart waren gepflegt. Der Kopfschmuck der Männer bestand je nach Jahreszeit bei kriegerischen Festlichkeiten aus Gebinden mit  Efeu, Blumen, Lorbeer, oder Weinranken.

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Die Dauerwelle als neuer Frisurentrend bei RTL 2: Beitrag vom 5. Februar 2010 / RTL2 News

  • Veröffentlicht am Februar 5, 2010, Uhrzeit: 10:57 pm

Wenn Ihr heute Abend nach Big Brother die RTL 2 – Nachrichten auf RTL II gesehen habt, dann habt ihr sicherlich den Bericht über die neuen Frisurentrends 2010 mitbekommen. Anlass für den Beitrag ist der Geburtstag der Dauerwelle im Jahr 2010. Die Dauerwelle feiert nämlich laut RTL 2 in diesen Tagen ihren 100. Geburtstag.

Laut Wikipedia wurde die Dauerwelle interessanterweise bereits 1906 von Karl Ludwig Nessler erfunden und im Oktober 2006 in London vorgestellt. Somit wäre der ureigentliche Geburtstag eigentlich bereits im Jahr 2006 gewesen. RTL 2 bezieht sich allerdings auf die Erteilung des Patentes für die „permanent wave machine“. Dieses Patent ist natürlich nicht unwichtig für die Entstehung der Dauerwelle. Das Patent wurde am 6. Februar 1909 beantragt und ein Jahr darauf im Jahre 1910 genehmigt wurde. Dies ist also dann genau 100 Jahre her.

Wer den Beicht zu den Frisurentrends 2010 verpasst hat, der findet hier eine kleine Zusammenfassung zu dem Beitrag auf RTL II: Laut RTL2 hat die Dauerwelle ihre Glanzzeit bereits hinter sich. Selbstbewusst und feminin traten die Diven der 30er Jahre auf und zeigten damit, dass sich die Welt im Aufschwung befand. Der chemische Lockenkopf von damals ist zwar heute out, da die traditionelle Dauerwelle bei vielen Leuten immer noch einen „Oma“-Charakter hat. Dieses Jahr feiern die glamourösen Frisuren der 1930er aber dennoch in gewisser Weise ein Comeback. Denn Locken an sich sind wieder schwer angesagt. Die Frau ist im Frühjahr 2010 wieder trendbewusst und gewellt unterwegs. Sie lässt sich auch 2010 die wirtschaftliche Krise nicht anmerken. Ganz im Gegenteil: Eleganz und Luxus werden ganz groß geschrieben. Ob lange oder kurze Haarfrisuren, Frauen präsentieren sich mit weichen Wellen oder verführerischen Locken. Gemacht wird das Ganze von Hand, mit Lockeneisen oder Glätteisen. Nachteil ist allerdings, dass das Ganze recht zeitintensiv ist. Farblich sollten Sie mit Ihren Haaren keine Experimente eingehen. Das Styling wird perfektioniert, indem man die Frisuren mit Blüten oder netten Federn aufpeppen soll.

Auch der Mann soll in diesem Jahr mit einem Retro-Look auffallen. Der Mann 2010 geht gestriegelt und gegelt vor die Haustür. Angesagt sind Seitenscheitel und streng angelegtes Haar. Die Frisur wird mit Gel und Spray fixiert. Mit dem passenden Styling, wird der 30er Jahre Look perfekt. Abendkleid und roter Kussmund – für Sie, dicke schwarze Brille für den Mann 2010.

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Kostenloses Friseurgame: Modelparty auf spielaffe.de

  • Veröffentlicht am Februar 3, 2010, Uhrzeit: 9:31 pm

Das Spiel Modelparty ist kein reines Friseurspiel. Es ist auf englisch und kostenlos. Hier geht es darum das perfekte Gesamtstyling zu finden. Zu Beginn hat man vier Mädels zur Auswahl. Ziel ist es dem Mädchen ein neues Haarstyling zu verpassen, es mit schönen Klamotten und Accessoires zu bekleiden und dann es in diesem neuen exzellenten Styling ausgehen zu lassen. Das Spiel ist mit schnellem „Club-Sound“ hinterlegt. Man kann zwischen drei verschiedenen Melodien während des Spiels wählen, oder sie auch ganz ausschalten. Zuerst befindet man sich zu Beginn zu Hause. Dann kann man im Friseursalon unter neun verschiedenen Frísuren auswählen. Es gibt einen kurzen franzigen rosafarbenen Schnitt, einen langen blonden Bob, dunkelhaarige Hochsteckfrisur, dunkle gestufte Langhaarfrisur, blonde lange Pipi Langstrumpf – Zöpfe, gescheitelte Langhaarfrisur, blonde Po-lange Haare, schulterlange gestufte Frisur und fesche gewellte Blondhaarfrisur. Ist die passende Frisur gewählt, geht es ab ins Schlafzimmer zur Garderobe. Was kann man wählen? Es gibt zuerst einmal drei verschiedene Designerbrillen zur Auswahl. Drei Schmucksortimente mit Ohrringen und Halskette. Dazu wahlweise zwei schicke Mützen Auf den ersten Blick gibt es vier Abendkleider, wenn man aber mit der Maus über die Kleidung fährt so kommen weitere vier Kleidungskombinationen zum Vorschein. Insgesamt also acht Stück. Hierunter gibt es fünf Cocktailkleider und drei verschiedene Hosen kombiniert mit einem schicken Oberteil. Neben den hohen Stiefeln, gibtt es auch noch Pumps, Ballerinas und offene Sandalen. Alles ausgewählt? Spitze – dann geht es jetzt on Tour. Ab auf den roten Teppich, umzingelt von Fotografen, mitten im Blitzlichtgewitter kommt unser Outfit super zur Geltung. Etwas merkwürdig ist, dass man während dem gesamten Spiel zwischen den vier Mädels vom Anfang hin und her wechseln und damit z.B: auch die Hautfarbe wechseln kann. Insgesamt macht das Spiel aber Spass. Mädchen, die einmal Model sein möchten können dies hier in diesem Spiel virtuell tun, verschiedene Frisuren und Outfits testen. So fühlt man sich einmal wie ein richtiger Star. Einfach ausprobieren und ab auf den roten Teppich!

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Friseurspiel „Modelparty“ jetzt auf spielaffe.de spielen


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Kostenloses Friseurgame: Friseur-Salon 3 auf spielaffe.de

  • Veröffentlicht am Februar 2, 2010, Uhrzeit: 10:22 pm

Heute schauen wir uns das Friseurspiel “Friseur Salon 3” an, wobei hier auch wieder zu sagen ist, dass der Name wenig aussagekräftig ist. Ok es geht mal wieder darum einem niedlichen Mädchen eine nette Frisur zu verpassen. Das Spiel ist ganz in lila-pink gehalten auf einem blauen Hintergrund. Die Sprechblasen auf dem Startbildschirm sind leider weder auf deutsch noch auf englisch, aber das Spiel ist ähnlich gestaltet wie andere seiner Art auch. Auf der linken Seite stehen Friseurinstrumente zur Auswahl, wie etwa Schere, Kamm, Lockenwickler und Gläteisen. Allerdings sind diese noch nicht klickbar. Zuvor muss man auf der rechten Seite eine Frisur hinter den Drehscheiben aufdecken und auswählen. Hat man eine Frisur ausgewählt hat man eine Schere in der Hand und darf die Haare zurechtschneiden. Danach geht es ans Färben. Schließlich bringt man mit Glätteisen oder Lockenwickler die Frisur in die richtige Form. Das Spiel ist kostenlos und recht einfach gehalten. Einfach ausprobieren und losspielen!

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Friseurspiel „Friseur-Salon 3“ jetzt auf spielaffe.de spielen

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Stil- und Frisurenkunde: Die alten Griechen

  • Veröffentlicht am Januar 30, 2010, Uhrzeit: 6:21 pm

De Kultur des griechischen Volkes (ca. 1500-150 v. Chr.) hat durch sein Gedankengut und die in dieser Epoche entstandenen Werke eine weit reichende Ausstrahlungskraft auf die Kultur vieler Völker dieser Erde gehabt. Neben Errungenschaften in Kunst, Politik, Wissenschaft und Sport wurden auch unsere heutige Kosmetik und Haartrachten vielfach vom klassischen Griechentum inspiriert.

Interessant für uns ist in diesem Zusammenhang, dass das erstrebte Lebensideal der damaligen Zeit die „Harmonie von gesundem Geist im gesunden Körper“ war. Auch die körperliche Schönheit war Teil dieses Idealbildes. Dazu passend kommt dies in unserem Kontext in Form der Gestaltung edler Frisuren zum Ausdruck. Griechische Dichter besangen die Schönheit und Lockenfülle der Frisuren.

Zur Körperpflege der alten Griechen:

Es gab bei den alten Griechen eine Göttin der Gesundheit mit dem Namen „Hygieia“. Sie haben sicherlich bereits abgeleitet, woher der heute geläufige Begriff „Hygiene“ stammt, denn dieser leitet sich an der Bezeichnung der alt-griechischen Gottheit „Hygieia“ ab.

Die Körperpflege hatte im Zusammenhang des damals geltenden Schönheitsideals einen recht hohen Stellenwert. Die alten Griechen gingen bereits in öffentliche Badehallen. Darüber hinaus gehörte zur Körperpflege der alten Griechen: Massagen, Ölungen und Parfümierung. Auch Gymnastik und klare Regeln für Schlaf und Diätvorschriften sollten zum idealisierten Gleichgewicht von Geist und Körper verhelfen. Hellweiße, matte Haut versuchte die moderne Griechin durch die Verwendung der giftigen Bleiweiß-Schminke zu erreichen. Diese sollte den Kontrast zum grellen Rot der Lippen verstärken. Auch Götterstatuen wurden geschminkt. Der Begriff „Kosmetik“ kommt aus dem Griechischen. Die „Kosmeten“ waren Kosmetikerinnen, aber nicht im heutigen Sinne, sondern vielmehr „Kosmetik-ausführende“ Sklavinnen.

Die Frisur der Frauen im alten Griechenland im Überblick:

Wir können bzgl. Der Frisurenmode bei den alten Griechen grundsätzlich drei Epochen unterscheiden: Die archaische, klassische und die hellenistisch Zeit.

In der archaischen Zeit der Griechen (ca. 1500 bis ca. 500 v. Chr.) trugen die Frauen oftmals offene ungeschnittene, oftmals gekrauste Haare. Andernfalls wurde das Haar mit einem Haarbeutel hochgebunden. Haarschmuck wurde sparsam getragen, z.B. in Form von Silbernadeln, Spangen, Bändern oder Stirnreifen. Geprägt wurde die Frisur durch Haarwellen, kleine Stirnlocken und 2 bis 4 längere Korkenzieherlocken. Diese Korkenzieherlocken fielen hinter den Ohren herab auf die Brust hinunter.

Die Frisur der alten Griechen in der klassischen Zeit (ab 500 v. Chr.) wurde durch die am Hinterkopf aufgesteckten Knoten gekennzeichnet. Harmonische Formen aus Mittelscheitel, griechischem Knoten und leicht gewelltem Haar mit einfrisiertem Diadem waren kennzeichnend. Aus der archaischen Zeit wurden phasenweise noch die seitlichen Korkenzieherlocken übernommen. Oftmals wurden zum Schmücken, aber auch zum Zwecke des Halts, farbige Bänder oder weitmaschige silberne oder goldene Haarnetze in die Frisur eingefädelt. Safran wurde zur „Blondierung“ der Haare verwendet. Gegen Ende dieses Zeitabschnittes wurde die Frisur durch den zweifach geteilten Haarschopf zu einer großen Haarschleife, in verschiedener Höhe, am Hinterköpf befestigt. Dies geschah teilweise auch mit Fremdhaar.

Die hellenistische Zeit (ab 300 v. Chr.) ist gekennzeichnet durch kunstvoll verknotete Frisuren, auch orientalisch beeinflusst. Diese hatten später auch Einfluss auf die römische Frisierkunst. Ein Modetrend war die Haarfarbe Blond. Das Haar der trendbewussten Griechin wurde mittels Safran aus Krokusblüten aufgehellt. Lockiges Haar wurde hergestellt indem das angefeuchtete Haar über ein hohles Rohr aus Metall gewickelt wurde. Anschließend erhitzte man einen dünnen Kupfer- oder Bronzestab und schob ihn in das Rohr hinein.

Die Frisur der Männer im alten Griechenland im Überblick:

Auch für den Mann lassen sich die unterschiedlichen Frisurtrends denselben Epochen wie bei der Frau zuordnen.

In der archaischen Epoche trug er, ähnlich der griechischen Frau, langes Kopfhaar und zusätzlich einen zugespitzten Bart.

In der klassischen Zeit trugen Sportler und Soldaten kurze gelockte oder rasierte Haare, teils mit Stirnbändern. Halblanges, gelockt gekraustes und gewelltes Haar wurde ohne Bart von  städtischen Modejünglingen getragen, teilweise recht weiblich frisiert. Gelehrten und Dichtern stand langes, aber gepflegte Kopf- und Barthaare zu. Gleiche Schnitte fand man auch bei alten Götterstatuen;

Die hellenistische Zeit wurde geprägt durch das nach orientalischer Art kurz gelockte Haar. Bärte wurden nicht getragen.

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Stil- und Frisurenkunde: Die alten Ägypter

  • Veröffentlicht am Januar 26, 2010, Uhrzeit: 10:59 pm

Die alten Ägypter sind eines der ältesten Kulturvölker über die es alte Aufzeichnungen gibt, über die Rückschlüsse auf Ihr kulturelles Leben möglich sind. Auch über Körperpflege, Kleidung und Körperschmuck. Informationen über ihre Kultur und Lebensgewohnheiten liefern alte Papyrusrollen und Tontafeln, die die Zeit bis zum heutigen Tage überlebt haben. Diese sind mit Hieroglyphen und zahlreichen, oft auch farbigen Zeichnungen versehen, die uns über die Geschichte der Kultur erzählen. Darüber hinaus entdeckte man Steinbildnisse, und bemalten Wände der Grabkammern im Inneren der vielen Pyramiden. Grabgaben die den mumifizierten Menschen beigelegt wurden stellen Wertgegenstände, aber auch echte Gebrauchsgegenstände der damaligen Zeit dar, die es uns heute ermöglicht Rückschlüsse auf damalige Lebensweisen und kulturelle bzw. religiöse Vorstellungen zu ziehen. Uns interessiert an dieser Stelle alles, was mit Körperpflege, -hygiene und –beschmückung zu tun hat. Denn all jene Dinge erzählen uns, wie die Wurzeln der heutigen Körperkultur und Haarmoden aussahen. Nur durch diese Wurzeln konnte sich über Jahrtausende eine solche kulturell verankerte Haarkultur entwickeln, die sich bis zum heutigen Tage in verschiedenen Facetten über den Globus weiterentwickeln konnte. Die „Haarmode“ der damaligen Zeit hing natürlich in besonderem Maße von den damaligen Lebensformen und –umständen zusammen.

Für die Entstehung erster Körperkulturen, die auch ihren Ausdruck in einer „Haarkultur“ mit kunstvollen Frisuren fand, war sicherlich der Umstand verantwortlich, dass Jahr für Jahr der Nil über seine Ufer trat und den fruchtbaren Schlamm über das Land brachte, dass den alten Ägyptern reiche Ernten bescherte und zu einer Form des Wohlstands führte, der in Konsequenz eine Entwicklung begünstigte, die die Kultur auf eine höhere Stufe katapultierte.

Zur Körperpflege der alten Ägypter:

Zur Körperpflege wurde in der damaligen Zeit bereits parfümiertes Öl eingesetzt. Auch das tägliche Bad, anschließendes Salben, Schminken und Einfärben der Fingernägel mit Hennafarbe war den heutigen Erkenntnissen zufolge bereits Teil des „vornehmen“ ägyptischen Lebens. Wobei auch hier die ägyptischen Männer ihre Haut gesalbt und geölt haben sollen.

Dem Ideal entsprach eine gelbliche Gesichtsfarbe, grün gefärbte Augenlider mit schwarz nachgezogenen Lidrändern. Dazu schwarz gezupfte Augenbrauen und eine fein nachgezogene Lippenkonturen gehörten ebenfalls dazu. Der Kopf, bzw. der Bart bei Männern, war oftmals aufgrund religiöser Unterwerfung kahl geschoren, wobei hier vermutlich auch gelegentlich auch auf schwarze Perücken zurückgegriffen wurde.

Die Frisur der Frauen im alten Ägypten im Überblick:

Die Frauen der ägyptischen Vorzeit trugen zum Teil Eigenhaar, zum Teil aber auch Perücken. Perücken dienten zum Schutz vor der intensiven afrikanischen Sonne. Frisurformen waren über die vielen Jahrhunderte einem ständigen Wandel unterworfen. Die Frisuren waren insbesondere in der Zeit des Alten Reiches in Form eines Pagenschnittes frisiert. In späteren Jahrhunderten gab es aber auch längeres Haar und Mittelscheitel. Zum Einsatz kamen schwerpunktmäßig aber wohl erhitzte Tonwickel für gekrauste Hängelocken und Flechtmethoden. Auch der Einsatz von Stirnbändern mit Lotosblumen oder Kopftüchern zum Schutze vor der Sonne sind übermittelt worden. Die gewöhnliche Haarfarbe war blauschwarz, mit dem späteren Einsatz von Hennafarben auch rotbraune Hennafärbungen. Haarpflege wurde gemäß der ein oder anderen Erwähnung in der Literatur angeblich aus Nilpferdfett betrieben.

Die Frisur der Männer im alten Ägypten im Überblick:

Zumeist trug der Mann aus hygienischen oder religiösen Gründen kurzes oder gar kahl geschorenes Kopfhaar. Über dem kahl rasierten Haupt wurden auch Perücken wurden getragen, allerdings im Gegensatz zur Frau der alten ägyptischen Zeit ohne Schmuck. (Schmuck gab es bei Männern nur in Form von königlichem Stirnreif oder Königshaube) Das Gesicht war sonst eher glatt rasiert. Dieses wurde mit einem sichelförmigen Bronzemesser, zumeist durch einen Barbier auf einem öffentlichen Platz bewerkstelligt.

Zum Schutz des Kopfes wurden vom gewöhnlichen Volk, den Bauern und Handwerkern Schutzkappen aus Leder oder Filz auf dem kurz geschorenen Haar eingesetzt.

Grobe Einordnung der Frisuren in verschiedene Zeitphasen:

Die Zeit der alten Ägypter unterteilt sich in mehrere Phasen. Abschließend bzw. zusammenfassend lassen sich drei Hauptphasen konkreteren Frisurtendenzen zuordnen, die sich voneinander unterscheiden:

– Im Alten Reich (ca. 2707–2216 v. Chr.): Pagenkopffrisuren

– Im Mittleren Reich (ca. 2137–1781 v. Chr.): lange Perückenfrisuren, jedoch recht einfach und streng geformt

– Neues Reich (ca. 1550–1070 v. Chr.): langes, gekraustes Haar der Frau war in viele dünne Zöpfe geflochten. Die Enden wurden umeinander gedreht, wobei Fransen oft stufenförmig ausliefen

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Bubikopf Frisur – Kurzhaarschnitt für Frauen (Bubenfrisur)

  • Veröffentlicht am Januar 22, 2010, Uhrzeit: 10:35 pm

Die Frisur Bubikopf ist eine dem kurzen Herrenschnitt ähnliche Kurzhaarfrisur für die Dame. Dieser knabenhafte Frauenfrisurtrend entstand in den 1920er Jahren und wurde in kurzer Zeit zur beliebtesten Haarmode. Entstanden ist die Frisur Bubikopf mit kurzem Nackenschnitt damals im Zusammenhang des Frauenbildes der damaligen Zeit auf Basis des fülligen kurzen Pagenschnittes. Der „Knabentyp“ war nach dem 1.Weltkrieg prägendes Sinnbild der damaligen Frau und wurde aufgrund der damals neu erfundenen Dauerwellentechnik (ca. 1925) lockig getragen. Das Tragen des Bubikopfes entsprach einer Abwendung vom bis dahin damals geltenden traditionellen Frauenbildes und den damals als weiblich empfundenen, pflegeintensiven Langhaarfrisuren. Gesellschaftlich entsprach dies gerade der damalig fortschreitenden gesellschaftlichen Emanzipation der bürgerlichen Frauen und deren beruflicher Entwicklung, die seit dem 1. Weltkrieg oftmals berufstätig waren.

Die neue Frau von damals zeichnete sich durch eine ganz neue Mode ab – kurze Röcke und Beine mit Seidenstrümpfen geschmückt – dazu der kurzhaarige Bubikopf.

Idealbild der Frau der goldenen Zwanziger ist die in der Öffentlichkeit rauchende selbstbewusste, geschminkte Frau, mit gezupften Augenbrauen und die Beine mit Seidenstrümpfen bedeckt.

Grundsätzlich kann das Haar des Bubikopfes halb- bzw. kinnlang, glatt oder leicht gewellt getragen werden. Varianten gibt es mit (bzw. ohne) Stirnfransen, mit (bzw. ohne) Pony oder Seitenscheites bzw.  mit schräg in die Stirn gezogenen Wellen.

Besondere Formen, wie Pagenschnitt oder Etonschnitt sind auch schon aus der Zeit der 1920er Jahre bekannt.

Auch die so genannte „Windstoßfrisur“ macht in der Literatur Erwähnung, die an den Schläfen nach vorn gekämmt wurde.

Folgende Persönlichkeiten trugen die Bubikopf-Frisur:

– die dänische Schauspielerin und Sexsymbol Asta Nilsen (spielte in der um das Jahr 1921 gedrehten Verfilmung von Shakespeares „Hamlet“ mit). Sie gilt als eine der ersten weiblichen Filmstars in der Geschichte des Kinos.

– die polnische Schauspielerin Pola Negri, ein damaliger Star des Stummfilms („Carmen“, 1918)

– Coco Chanel, französische Modeschöpferin und Gründerin des Chanel-Modeimperiums

– der Pariser Starcoiffeur Antoine

– Die US-amerikanische Tänzerin Irene Castle (mit ihrem Tanzpartner Vernon Castle verheiratet)

– US-amerikanische Schauspielerin Colleen Moore (schuf den Rollentyp des „Flappers“ und wurde zu einem der größten Stars der Stummfilmzeit)

– die US-amerikanische Filmschauspielerin Louise Brooks sorgte in den 20er Jahren für großes Aufsehen während der Stummfim-Ära. (Bubikopf-Trägerin Louise Brooks gab ihr Leinwanddebüt 1925 und avancierte zum Stummfilmstar durch zahlreiche Komödien als „Flapper“. Einen ihrer größten Erfolge hatte Louise Brooks 1928 mit der Komödie „A Girl in every Port“ (deutsch: „In jedem Hafen eine Braut“). Einen starken Kontrast bildete bildete das schwarz glänzende Haar ihres Kurzhaarschnitts (Bubikopf) zu ihrem hellen Teint.

Insgesamt kann man den Bubikopf bzw. die Bubikopf-Frisur als Variante des Bob einordnen und ist aus unserer Sicht gut für normal bis kräftiges Haar geeignet. Für dünnes feines Haar empfehlen wir eher den voluminösen Pagenschnitt.

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Friseur Andy Brädle Ettlingen Frisuren am Markt

  • Veröffentlicht am Januar 19, 2010, Uhrzeit: 9:19 pm

Friseur Andy Brädle Ettlingen
Frisuren am Markt

Adresse:
Marktpassage 4
76275 Ettlingen

Telefon:
07243- 32778

geführte Produkte:
AVEDA, Redken, L`Orèal

zum Salon

zu den Preisen

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Kostenloses Friseurgame: „Friseurin“ auf spielaffe.de

  • Veröffentlicht am Januar 14, 2010, Uhrzeit: 10:28 pm

Das Spiel mit dem recht einfallslosen Namen „Friseurin“ ist zum Zeitpunkt des Testberichts das zweitbeliebteste Fiseurspiel auf spielaffe.de, gleich hinter dem Friseurspiel „Friseur-Spass“ und trägt auf dem Begrüßungsscreen den Namen „Sue Avata Star Sue“. Vielleicht heißt das Spiel eigentlich so?

Nun kann man zwischen zwei Herz-Buttons wählen, die mit asiatischen Schriftzeichen versehen sind. Das untere rosa Herz führt den Spieler zu einer Anleitung, die allerdings nicht zu gebrauchen ist, da man die Schrift nicht entschlüsseln kann. Außer man beherrscht den entsprechenden asiatischen Schriftsatz. Vielleicht kann uns ja einmal einer unserer asiatischen Besucher dieser Seite sagen, um welche Sprache es sich genau handelt und uns allen den Test übersetzen? Das wäre nett. Speilaffe hat es bisher auf jeden Fall noch nicht getan…

Auf dem blauen Herz-Button gelangt man nun zum Spiel. Zu Beginn kann man sich eine aus elf verschiedenen Stylings aussuchen. Hat man mit dem virtuellen Daumen auf eine der Frisuren geklickt geht es auch schon los. Aber Vorsicht – Styling gut einprägen!

Hat man die Frisur vergessen, oder ist man sich nicht mehr ganz so sicher, so hat man auf dem rosa Her links unten im Spiel die Möglichkeit sich die Frisur nochmals anzuschauen. Das funktioniert aber nur ein einziges Mal. Notfalls kann man aber auch über den Pfeil nach links wieder an den Anfang gelangen und neu starten.

Im ersten Schritt muss man die Haare abschneiden. Dann geht es weiter und dem Spieler stehen Haarwachs, Glätteisen, Haarwickler und Lockenstab zur Hand um die soeben geschnittene Frisur richtig hin zu stylen. Anschließend erhält man im Schritt 3 die Haarfarben. Nun färbt man die Haare, gemäß dem Bild welches man von dem Styling noch im Kopf hat. Ist man damit fertig kann man die Spielfigur noch passend kleiden. Da diese zu Spielbeginn noch nicht vorgegeben wurde, hat man hier freie Auswahl und kann der Kreativität freien Lauf lassen. Na ja „freier Lauf“ ist vielleicht etwas übertrieben. Es stehen auf jeden Fall vier Hosen, vier Oberteile, Rollschuhe, zwei Paar normale Sneaker und drei Mützen zur Verfügung. Es sollte halt einfach zum verpassten Styling passen.

Anzumerken bleibt, dass man am Schluss bewertet wird und das Spiel also auch verlieren kann. Zumindest schaut das Mädchen am Schluss ganz unglücklich, wenn es den Jungen oder das Mädchen sieht welchen oder welche man soeben falsch gestyled und coloriert hat.

Friseurspiel „Friseurin“ jetzt auf spielaffe.de spielen

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